Die Deutsche Bahn ist das Rückgrat der Mobilität und eine der wichtigsten Infrastrukturen Deutschlands. Mit unserer spezialisierten Sicherheitskompetenz sorgen wir als CONDOR Schutz- und Sicherheitsdienst für einen reibungslosen Bahnbetrieb. Ob Schutz kritischer Anlagen, Sicherung von Gleisbaustellen oder die Gewährleistung von Sicherheit und Orientierung für Reisende – wir sind rund um die Uhr im Einsatz. Verlassen Sie sich auf unsere Erfahrung und Expertise für einen sicheren Zugverkehr und einen geschützten öffentlichen Personenverkehr.

Als eines der marktführenden Unternehmen im Bereich der Deutschen Bahn AG bieten wir neben der Gestellung von Fachpersonal für Sicherung, Baustellenlogistik und Bahnbetrieb die folgenden technischen Produkte und Dienstleistungen an:

Die Gesellschaften der CONDOR-Gruppe verfügen über Mitarbeiter für die Gleisbaustellensicherung und Bauingenieure und Werkmeister (Fachbauüberwacher) mit einer Vielzahl von Erfahrungen aus unterschiedlichsten Baustellen. Kunden sind neben der Deutschen Bahn AG eine Vielzahl von kommunalen und privaten Auftraggebern, die auf die Erfahrung von CONDOR mit den Regelungen der Deutschen Bahn zurückgreifen und die CONDOR-Beratungskompetenz z.B. bei Brückensanierungen schätzen.

Für die Planung, Begleitung und Überwachung von Baumaßnahmen im Gleisbereich bietet CONDOR qualifizierte Techniker und Ingenieure, die sowohl für den Infrastrukturbetreiber wie auch im Auftrag Dritter - z.B. für Kommunen bei Brückenprüfungen oder als Prüfingenieure für Baufirmen zur Qualitätssicherung - tätig werden.

Qualifiziertes Fachpersonal

Die Gesellschaften der CONDOR-Gruppe und GLV verfügen über Mitarbeiter verschiedenster Qualifikationen inklusive erfahrener Bauingenieure, Techniker und Werkmeister (Fachbauüberwacher). Kunden sind neben der Deutsche Bahn AG aber auch eine Vielzahl von kommunalen und privaten Auftraggebern zur Umsetzung der bahnbetrieblichen Planungen und Durchführung ihrer Maßnahmen.

Die Planung und Durchführung von Bahnbaustellen ist komplex und bedarf eines umfassenden Verständnisses der einschlägigen (Konzern-)Richtlinien. Mit der langjährigen Erfahrung und den vorhandenen Qualifikationen ist CONDOR idealer Partner für jeden, dessen Projekt den Zugverkehr beeinträchtigen könnte. Hierzu zählen u.a. Brückenprüfungen, Straßenquerungen, Kabelverlegungen etc..

Brückenprüfungen

Brückenprüfungen gemäß der DIN 1076 sind ein typisches Beispiel für die Tätigkeit der CONDOR in diesem Bereich. Für unsere kommunalen Auftraggeber übernehmen wir das komplette Procedere von der frühzeitigen Anmeldung von Brückenmaßnahmen für die Fahrplangestaltung, über die unterjährige Konkretisierung im Rahmen der Bau- und Betriebsanweisung bis hin zur operativen Sperrung und Freimeldung von Gleisbereichen durch qualifizierte Bauüberwacher Bahn (Ingenieur / Werkmeister). Unterstützt werden diese Maßnahmen durch die Planung und Umsetzung der erforderlichen Baustellenlogistik und durch die Sicherung gegen die Gefahren aus dem Eisenbahnbetrieb.

Prüfingenieure

Mit qualifizierten Mitarbeitern unterstützen wir unsere Kunden darüber auf vielfältige Weise z.B. als Ultraschall-, Schweissprüfaufsichten oder für die Überprüfung und Reparatur Technischer Systeme.

Die Feste Absperrung "spot"

Die optimale Alternative zu Absperrposten

Die Feste Absperrung (FA) spot ist aus der Erfahrung hunderter Gleisbaustellen entwickelt und perfektioniert worden. Die so genannte "Safety Barrier" trennt effektiv Gefahr (Bahnbetrieb) und Gefährdeten (Beschäftigte) und ist für nahezu jede in Deutschland, Europa, Amerika und Australien gebräuchliche Oberbauform  und selbst für Stromschienen (3rd-rail) einsetzbar. Die Sicherung von Personen und Schienenverkehr mit der Festen Absperrung spot erfüllt alle Vorgaben des RIMINI-Verfahrens sowie die höchste Zulassungsklasse der Deutschen Bahn und ist somit die optimale Alternative zu niederwertigeren Sicherungsmaßnahmen.

Einfache, schnelle und sichere Montage

Das Absperrungs-System ist in kürzester Zeit errichtet, da eine einzelne Befestigungsschraube je Sicherungselement für eine stabile Fixierung sorgt (patentierte Schnellklemme). Damit reduziert sich der Aufenthalt im Gefahrenbereich auf wenige Sekunden je Befestigungspunkt. Ein zusätzliches Plus an Sicherheit: Bei der Montage von spot ist kein Aufenthalt im Innenbereich der Gleise erforderlich. Es gibt keine Probleme mit verklebtem Schotter oder metallischen Reststoffen im Gleis. Ein Eingriff in den Regelbettungsquerschnitt ist nicht erforderlich, Signalschaltmittel werden nicht beeinflusst.

Erweiterbar durch Signalmittel, Lärmschutzmodule etc.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Absperrungen

Schließlich können die spot-Schutzmodule mit bahnzugelassenen Signalmitteln wie z.B. Sh-2-Scheiben oder Langsamfahrsignalen, mit optischen bzw. akustischen Warngebern sowie mit speziellen Lärmschutzmodulen austattet werden. Zusammengefasst zeichnet sich spot durch folgende Vorteile gegenüber herkömmlichen Absperrungen aus:

  • schnelle Montage/Demontage: 100m in weniger als 30 min.
  • kein Eingriff in den Oberbau (Schotter) erforderlich
  • Zulassung für Vorbeifahr-Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h
  • Stabile Warnmittelhalterungen für kabelgebundene und funkbetriebene Warngeber (Schweizer Electronic, Zöllner)
  • Einsatzmöglichkeit auch in Weichen- und Kreuzungsbereichen
  • Geprüfte Kombination mit lärmreduzierenden Schallschutzmatten
  • RFID-gestützte Materialverwaltung

Nicht nur die Deutsche Bahn setzt auf das bewährte und kostengünstige Sicherungssystem für Gleisbaustellen. Auch die ÖBB (Österreich), SBB (Schweiz), SNFC (Frankreich), ProRail (Niederlande), NetworkRail (Großbritannien) sowie Privatbahnen (Hamburger Hochbahn, BVG Berlin, ...) und diverse Werks- und Hafenbahnen können spot zur schnellen, kostengünstigen und optimalen Sicherung von Gleisbaustellen einsetzen.

Infoflyer

spot - Die patentierte Feste Absperrung zur Sicherung von Gleisbaustellen
spot noise reduction – Lärmschutz für Gleisbaustellen, Baustellen und Veranstaltungen

Technische Systeme

zur automatisierten Warnung am Gleis (ATWS)

Zum Schutz der Gleisbauarbeiter und des Betriebs werden seit Jahrzehnten Sicherungsposten (Sipo) auf den Baustellen eingesetzt. In den letzten 30 Jahren wurden Technische Warnsysteme (Automatic Track Warning Systems – ATWS) entwickelt, die in Ergänzung fester Absperrungen die Technisierung der Sicherungsbranche geprägt haben.

Die Generation „Warnsysteme 4.0“ erschließt durch die Einbindung von GPS, Sensorik, Smartphone-Technologie und Cloud weitere Potenziale und hat damit zugleich Auswirkung auf die Qualifikation aller Beteiligten. So werden unsere Monteure, Bediener und Projektanten werden grundsätzlich über zugelassene Schulungsunternehmen ausgebildet und wirken zum Teil als zertifizierte Trainer und Experten in nationalen und internationalen Fachgremien aktiv an der Weiterentwicklung von Richtlinien und Normen mit.

Von der Machbarkeitsstudie über die Projektierung bis hin zur Montage, dem Betrieb während der Baumaßnahme und der Demontage: CONDOR bietet ein Komplettpaket für den zuverlässigen Einsatz technischer Warnsysteme bei Gleisbaustellen. Ob kurzfristige Maßnahme oder Großbaustelle von 35 km Länge – mit unserer langjährigen Erfahrung, eigenen geprüften Anlagen und qualifiziertem Personal sichern wir Gleisbaustellen zuverlässig ab.

Als marktführendes Unternehmen sind wir seit Beginn an der Entwicklung und Anwendung von automatischen technischen Warnsystemen (ATWS) beteiligt. Um für jede Baustelle die passende Lösung anbieten zu können,  setzen wir auf bewährte Systeme verschiedener Hersteller, die in unserem Logistikzentrum regelmäßig gewartet und geprüft werden.

Signalisierungstechnik

Sh2-/Lf-Signale, Gleismagnete

Im Bereich von Baustellen, aber auch bei schadhaften Gleisen, gelten besondere, temporäre Fahrtanweisungen für die verkehrenden Züge. Die örtliche Signalisierung erfolgt durch zeitweilig eingerichtete Langsamfahrstellen (Lf-Signale). Hier erledigen CONDOR-Betriebsdienste den maßnahmenspezifischen Auf- und Abbau der Signale und gewährleisten deren Funktion (inklusive nächtlicher Signalisierung) während der gesamten Standzeit.

Langsamfahrstellen sind regelmäßiger Teil des Sicherungssystems einer Baustelle. Die zugehörige Signalisierung mit Lf-Signalen wird durch den Einsatz von Gleismagneten überwacht. Bei Überschreiten der signalisierten Geschwindigkeit lösen diese eine Zwangsbremsung des Zuges aus. Eine Gefährdung durch Missachtung von Lf-Signalen oder durch defekte Signale wird so vermieden.

Für den Zugverkehr (einschließlich Rangier- und Materialversorgung) gesperrte Strecken werden mit sogenannten Schutzhaltesignalen (Sh2-Scheiben) gekennzeichnet. Die Aufstellung erfolgt entsprechend der bahnseitig vorgegebenen Betriebs- und Bauanweisung (BETRA) und in enger Abstimmung zwischen CONDOR und der Bauüberwachung.

Neben diesen regelmäßig eingesetzten Signalen kommen weitere Signale zum Einsatz, die ebenfalls von CONDOR montiert und vorgehalten werden können.

Technische Hilfsmittel für Bahnübergänge

MobSi · TH-BÜP

Bahnübergänge im Gleisbereich regeln den Fußgänger- und Fahrzeugbetrieb an Kreuzungen zwischen Straße und Schiene. Infolge von technischen Defekten oder auch im Rahmen von Baumaßnahmen kommt es immer wieder dazu, dass Bahnübergänge außer Betrieb gesetzt werden müssen. In der Regel gelangen dann spezielle CONDOR-Fachkräfte – so genannte Bahnübergangsposten (BÜP) – zum Einsatz, die bei angekündigten Zugfahrten den Bahnübergang mittels einer Absperrgirlande schließen.

Mobile Sicherungsanlagen als technische Bahnübergangshilfen

Als Vertriebspartner der UPZ-Sitech bietet CONDOR mobile Sicherungsanlagen (MobSi) an – auch bekannt als Technische Hilfsmittel Bahnübergangsposten (TH-BÜP). Mit diesen technischen Bahnübergangshilfen wird der Verkehr auf dem Bahnübergang sowohl für das Bedienpersonal als auch für den Straßenverkehr erheblich zuverlässiger als mit reinem Absperr-Personal gesichert. Eine einzige Fachkraft kann dabei bis zu 12 Einzelschranken mit einer Länge von maximal 5,75 Meter und bis zu 36 Lichtzeichensignale mit Andreaskreuz bedienen. Eine solche technische Lösung ist bei einem Einsatz von nur wenigen Tagen oftmals auch kostengünstiger als der Einsatz mehrerer Bahnübergangsposten.

TH-BÜP mit Nachwarnsystem (NWS)

Das von der Deutschen Bahn geforderte Nachwarnsystem (NWS) dient als zusätzliche Sicherheitsebene zur Absicherung von Bahnübergängen. Es nutzt eine schienenkontaktbasierte Zugerkennung in Kombination mit akustischen Warnsignalen und optischen Erinnerungsanzeigen. Sobald ein herannahender Zug an einem ungesicherten Bahnübergang erkannt wird, aktiviert das NWS eine deutliche akustische und optische Warnung, um eine rechtzeitige Sicherung und Räumung des Übergangs zu ermöglichen.

Kauf, Miete oder Full Service

CONDOR bietet die TH-BÜP zum Kauf, zur Miete oder als Full Service-Paket inklusive Montage, Betrieb und eventueller Erweiterungen während des Bauablaufs durch CONDOR-Experten an. Über unsere Leasing-Partner kann natürlich auch ein kostengünstiges Leasing-Angebot realisiert werden.

Mobile Lärmschutzwände

Der effektive Schutz vor Baulärm

Mobile und gleisgebundene Baumaschinen, Generatoren und andere Baugeräte produzieren oftmals erhebliche Lärmpegel von bis zu 112 dB; akustische Warngeber zum Schutz der Beschäftigten müssen diese Lärmpegel deutlich übertönen und emittieren daher Warnungssignale von bis zu 126 dB ...

Zum Schutz der Anwohner von Gleisbaustellen entwickelten die Spezialisten der CONDOR-Gruppe mit Technologie-Partnern die spezifischen Lärmschutzmodule spot noise reduction, welche die Lärmbelästigung effektiv um 12 bis 14 dB senken – wobei eine Reduktion um 10 dB schon wie eine Halbierung des Lärms wirkt!

Die festen oder aufblasbaren Lärmschutzmodule lassen sich mit nur wenigen Handgriffen an der Festen Absperrung spot befestigen, die ihrerseits mit der patentierten spot-Schnellklemme sicher am Gleis montiert wird. Ausgestattet mit den von CONDOR entwickelten, passgenauen Lärmschutzmodulen kombinieren die spot-Systeme höchsten Schutz vor den Gefahren des Eisenbahnbetriebs und kürzeste Montagezeiten mit der effektiven Reduktion von Baustellenlärm.

Vorteile der spot-Lärmschutzlösungen

Temporärer Lärmschutz

Schnelle Montage ohne Erdarbeiten

  • Hoch transportabel
  • Modulare Lösung für alle Baustellenanforderungen
  • Montage / Demontage mit geprüfter Statik
  • Problemlos an den Baufortschritt anpassbar

Hohe Wirtschaftlichkeit

Sparen Sie Geld und vermeiden Sie Stillstände

  • Lärmreduktion von bis zu 20 dB verringert Anwohnerklagen
  • Reduktion von Schutzmaßnahmen oder Ausgleichszahlungen
  • Nacht- und Wochenendbaustellen und lärmintensive Veranstaltungen bleiben durchführbar
  • Komplettlösung inklusive Montage und Vermietung

Vielseitiger Einsatz

Zeigen Sie Verantwortung für die Umwelt

  • Gleisbaustellen mit Nacht- und Wochenendbetrieb
  • Innerstädtische Baustellen
  • Tiefenbohrungen und Generatorbetrieb
  • Lärmintensive Veranstaltungen aller Art

Lärmschutzwände bis 6,80m Höhe: Anwohnerbeschwerden reduzieren, Baustillstand vermeiden

Die Nutzung der verkehrsarmen Nacht- und Wochenendzeiten bei Gleisbaustellen steht dem Ruhebedürfnis der Anwohner entgegen. Als besonders effektive Lärmschutzlösung bietet spot noise reduction auch reine Lärmschutzwände mit einer Aufstellhöhe von bis zu 6,80 Metern. Diese haben sich aufgrund ihres geringen Gewichtes von rund 40kg, der schnellen Montage auch an vorhandenen Gerüsten und aufgrund ihrer hervorragenden Stabilität für den Einsatz bei Gleisbaustellen erfolgreich bewährt. So werden Anwohner, anlegende Büroeinheiten oder auch empfindliche Faunen schnell und kostengünstig vor Lärm geschützt. In der Folge haben Bauträger und Veranstalter immer häufiger mit (Sammel-) Klagen von genervten Anwohnern und anderen Parteien zu kämpfen. Mit spot noise reduction hilft CONDOR die Gefahr von Anwohnerklagen deutlich zu reduzieren und Baustillstände zu vermeiden.

Kauf, Leasing oder Miete inkl. Montage/Demontage

Mit der aufblasbaren spot-Lärmschutzwand bietet CONDOR ein innovatives Produkt, dessen leichte Handhabung auch weitere Einsätze ermöglicht, zum Beispiel bei Umbauten von Parkhäusern im Innenstadtbereich, für Autobahnerweiterungen oder bei Open Air-Konzerten und anderen Musikveranstaltungen.

CONDOR vermietet und montiert die Systeme in den Standardhöhen von 3,40 m bzw. 4,20 m sowie der Möglichkeit zur doppelten Höhe bis 6,80 m.

Die CONDOR-Systemlösung ist als sogenannter "Fliegender Bau" entwickelt worden, so dass auch bei Aufstellhöhen von 6,80 Metern keine komplizierten Verfahren zum Erhalt einer Baugenehmigung erforderlich sind. Bei der Entwicklung wurden umfangreiche Statikberechnungen und Prüfungen zur Gewährleistungen maximaler Windstabilität einbezogen.

spot noise reduction – die vielseitige und wirtschaftliche Lärmschutzlösung für kontinuierlichen Baufortschritt und ungestörten Veranstaltungsablauf.

Um Reisenden den Umstieg und die Orientierung am Bahnhof erheblich zu erleichtern, bietet CONDOR interaktive Informationsstelen des englischen Herstellers L.B.Foster an. Die Bedeutung dieser mobilen Informationssysteme geht weit über die klassische Fahrgastinformation hinaus, da diese digital untereinander kommunizieren können und sich problemlos in bestehende Warn- und Notfallsysteme einbinden lassen. KI-unterstützt können zudem Informationen in Gebärdensprache angezeigt werden.

Informationssysteme von CONDOR setzen ein Zeichen für zukunftsweisenden Kundenservice und die Optimierung des Bahnerlebnisses in Deutschland.icon

Im Rahmen so genannter Verbundmaßnahmen plant das CONDOR-Kompetenzteam die Sicherungsleistungen auf Grundlage des jeweiligen Bauablaufplans – unterstützt durch das speziell entwickelte Software-Tool SOG-SIP, für dessen Entwicklung CONDOR den Qualitätspreis der ÜGG erhalten hat.

Bereits im Jahr 2011 begleiteten die Regionalgesellschaften der CONDOR Sicherungs- und Service GmbH & Co. KG aktiv die Pilotphase der Verbundvergaben der Deutschen Bahn AG. Dabei konnte CONDOR wertvolle Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern einbringen – insbesondere aus Märkten, in denen die enge Zusammenarbeit mit der Baufirma und die Erstellung individueller Sicherungskonzepte bereits fester Bestandteil des Leistungsprofils ist.

Ziel der Verbundvergaben ist es, durch die gemeinsame Planung von Bau- und Sicherungsleistungen Synergien zu schaffen, Prozesse effizienter zu gestalten und Kosten zu senken.

Dank ihrer prozessorientierten Arbeitsweise konnten die CONDOR-Regionalgesellschaften seitdem bei zahlreichen Projekten für unterschiedliche Auftraggeber überzeugen. Unterstützt werden sie dabei von einem zentralen Kompetenzzentrum, das regionalen Führungskräften und Sicherungsaufsichten beratend und operativ zur Seite steht.

Baustellenlogistik

Die Zu- und Abführung erforderlicher Gerätschaften und Materialien ist bei Gleisbaustellen ungleich komplexer als bei Hochbau- oder Straßenbaustellen. Oftmals ist ein Transport nur über die Gleise und nur in engen Zeitfenstern möglich. Jeder Fehler kann erhebliche Auswirkungen auf die Baustelle sowie den dadurch betroffenen allgemeinen Zugverkehr haben. CONDOR unterstützt Sie bei der Planung und Ausführung der Transporte und Maschinenzuführungen.

Logistikexperten für Gleisbaustellen

Damit die richtigen Baustoffe zur rechten Zeit vor Ort sind, kümmern sich CONDOR-Mitarbeiter von der Planung bis zur Gestellung von Rangierbegleitern (AZF) und Triebfahrzeugführern um die logistische Begleitung der Bauabläufe. Für die Planung bedarf es fachkundiger Baustellenlogistiker, die sich mit den diversen Bauverfahren, besonderen Anforderungen von Maschinen und Stoffen ebenso auskennen wie mit den betrieblichen Regelungen des Systems Bahn. Baustellenlogistiker der CONDOR-Gruppe planen in diesem Sinne die Materialzuführungen, dafür erforderliche Fahrwege im Gleisnetz und stimmen diese Planung auf den bestehenden allgemeinen Zugverkehr ab.

Alle Leistungen sowie die Aus- und Fortbildung werden über den Eisenbahnbetriebsleiter (EBL) in Verbindung mit dem internen Sicherheitsmanagementsystem (SMS) überwacht.

Rangierbegleiter

Damit die geplanten Fahrten auch zur rechten Zeit und im richtigen Gleisabschnitt verfügbar sind, werden die Triebfahrzeug-/Maschinenführer durch ortskundige und speziell ausgebildete Rangierbegleiter der CONDOR Gruppe gelotst. Zu den Aufgaben des Rangierbegleiters zählt es außerdem, darauf zu achten, dass der vorgesehene Fahrweg frei von Hindernissen ist.

Triebfahrzeugführer

Das zur CONDOR-Gruppe zählenden Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) - die GLV GmbH - verfügt neben Rangierbegleitern auch über Triebfahrzeugführer, die für Baustelleneinsätzen auf Kundenfahrzeugen wie auch zugemieteten Fahrzeugen eingesetzt werden.

"Avetta" (Material fehlt)

Neben dem klassischen Objektschutz und technischen Systemen (s.o.) ist CONDOR mit qualifizierten Sicherungsposten, Sicherungsaufsichten, Absperrposten etc. bundesweit tätig. Ortskundige Sicherungsmitarbeiter übernehmen die Absicherung von Gleisbaustellen. Die Mehrfachqualifikationen des Sicherungspersonals z.B. als Bahnerder, Schaltantragsteller, Bediener von Technischen Warnsystemen, Rangierbegleiter o.ä. ermöglicht es flexibel auf die Anforderungen der Baustellenabläufe zu reagieren.

Ein umfangreicher Fuhrpark und modernste Sicherungstechnik unterschiedlicher Ausrüster gewährleisten eine Einsatzbandbreite von der Kleinstmaßnahme bis zu Großumbauten.

Sicherungsposten und -aufsichten

Sicherungsposten und Sicherungsaufsichten der CONDOR Gruppe werden ausschließlich auf der Grundlage der Aus- und Fortbildungsvorschriften des zuständigen Infrastrukturbetreibers eingesetzt. Nach den medizinischen und psychologischen Tests erfolgt vor dem ersten Einsatz die Ausbildung durch zugelassene Ausbildungsträger mit abschließender Prüfung.

Sicherungsposten überwachen den Zugverkehr, warnen vor herannahenden Zügen und prüfen die Aufnahme und korrekte Reaktion der Baukräfte nach Warnausgabe. Mit entsprechender Einsatzerfahrung und einer gesonderten Weiterqualifizierung kann die Befähigung zur Sicherungsaufsicht erworben werden.

Sicherungsaufsichten sind die direkten Ansprechpartner von Baufirma und Infrastrukturbetreiber und für die korrekte Einweisung aller vor Ort befindlichen Personale ebenso zuständig wie für die Überprüfung und ggf. Anpassung des vereinbarten Sicherungskonzeptes.

Absperrposten

Absperrposten sorgen dafür, dass bei stationären und wandernden Baustellen die Beteiligten zu keinem Zeitpunkt in den Gefahrenbereich des befahrenen Gleises kommt. Ähnlich einer Festen Absperrung warnen sie demnach nicht vor dem Zugverkehr, sondern vermeiden die Gefährdung der Beteiligten.

Fachartikel "Konfliktmanagement auf Gleisbaustellen" (EI – Der Eisenbahningenieur Juli 2021)

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